Vergesst nicht die Infrastruktur!


26.02.2026
News

Wenn wir über digitale Souveränität an Schulen sprechen, kreist die Debatte oft um Office‑Programme und einzelne Anwendungen. Man diskutiert Alternativen zu Microsoft 365, Google Workspace oder Apple‑Diensten – und bleibt damit an der Oberfläche. Wer echte Datensouveränität will, darf die darunterliegende digitale Infrastruktur nicht ignorieren. Denn dort, im Hintergrund, werden heute ein Großteil der Daten erhoben, analysiert und ausgewertet – oft, ohne dass Lehrkräfte, Eltern oder Schulträger das wirklich im Blick haben.

Intune und Jamf sammeln Daten!

Ein zentraler Punkt: Viele Schulgeräte werden über Intune (Microsoft) oder JAMF (Apple) verwaltet. Diese Systeme sind leistungsfähig, aber sie sind Teil der jeweiligen Plattform‑Lösungslandschaft. Über sie lassen sich nicht nur Apps ausrollen und Einstellungen setzen, sondern es werden auch Analysen erstellt, Logs erzeugt und Metadaten gesammelt – etwa zu Geräten, Nutzungsverhalten oder Standorten. Für große Konzerne sind das wertvolle Informationen, für Schulen ist es schnell ein Risiko: Sensible Daten über Kinder und Jugendliche wandern in Systeme, die außerhalb der direkten Hoheit der Bildungsträger liegen. Wer hier nur auf die Anwendungsebene schaut („Wir nutzen ja keine Microsoft‑Office‑Programme mehr“), verkennt einen entscheidenden Teil der technischen Realität.

Datensouveränität bedeutet deshalb mehr, als Word, Excel und PowerPoint zu ersetzen. Sie heißt: zu kontrollieren, wo Daten anfallen, wer sie verarbeitet und zu welchem Zweck. Das schließt das Management der Endgeräte zwingend mit ein. Wenn die MDM‑ und Verwaltungsplattform selbst fest mit den Cloud‑Infrastrukturen großer US‑Anbieter verflochten ist, bleibt immer ein Restrisiko – selbst wenn die eingesetzten Fachanwendungen vermeintlich datenschutzfreundlich sind. Die Folge sind komplexe Auftragsverarbeitungsverträge, aufwendige Datenschutz‑Folgenabschätzungen und das ständige sich fragen, ob man den Anforderungen der DSGVO wirklich gerecht wird.

Geräteverwaltung als Herzstück des digitalen Klassenzimmers

Hier setzt ein Ansatz an, der die Infrastruktur selbst in den Blick nimmt. Statt Geräteverwaltung als beiläufige technische Notwendigkeit zu behandeln, wird sie als strategischer Baustein verstanden: Wo laufen die Server? Wer hat Zugriff auf die Telemetriedaten? Können wir genau definieren, welche Daten erhoben und wie lange sie gespeichert werden? Können wir zentrale Vorgaben für alle Plattformen (iOS, iPadOS, Android, Windows, ChromeOS) einheitlich, transparent und überprüfbar umsetzen – ohne dabei an ein einzelnes Plattformsystem gebunden zu sein?

Plattformunabhängig und DSGVO-konform mit SOTI MobiControl

SOTI MobiControl bietet genau hier eine Antwort. Als herstellerunabhängige Plattform für das Management von Endgeräten ermöglicht sie, iOS‑, iPadOS‑, Android‑, Chrome OS- und Windows‑Geräte zentral zu verwalten, ohne sich an die MDM‑Lösungen der großen Plattformanbieter zu binden. Die Datenhoheit liegt beim Schulträger oder beim jeweiligen Betreiber: Server können in europäischen Rechenzentren. Lokalen Medienzentren oder in eigener Infrastruktur (on premise) betrieben werden, Protokollierung und Datenerhebung lassen sich fein granular steuern, und es ist klar nachvollziehbar, welche Informationen überhaupt erfasst werden. So wird aus einem „Black Box“-MDM ein transparenter Baustein einer datenschutzkonformen Schul‑IT.

Pädagogischer Mehrwert durch agiles Device Management

Zugleich ermöglicht SOTI MobiControl eine konsistente, pädagogisch sinnvolle Steuerung der Geräte. Profile, App‑Verteilung, Kiosk‑Modus, Inhaltsfilter oder File‑Sync – all das lässt sich plattformübergreifend einheitlich umsetzen. Schulen gewinnen damit beides: pädagogische Handlungsfähigkeit im Alltag und eine Infrastruktur, die sich sauber in Datenschutzkonzepte, Medienentwicklungspläne und kommunale IT‑Strategien einfügt.

Wer über digitale Souveränität redet, muss also auch über Intune, JAMF & Co. reden – nicht, um sie pauschal zu verteufeln, sondern um bewusst zu entscheiden, wo man Abhängigkeiten eingeht und wo nicht. Der Wechsel weg von Office‑Programmen ist nur der erste Schritt. Der zweite, oft wichtigere, besteht darin, die digitale Infrastruktur so zu gestalten, dass sie Datenschutz, Transparenz und pädagogische Freiheit & Nachhaltigkeit unterstützt. SOTI MobiControl kann dabei der Schlüssel sein, weil es genau an dieser Stelle ansetzt: bei der Kontrolle darüber, wie Schulgeräte verwaltet werden – und damit bei der Frage, wem die Daten über unsere Schulen, Lehrkräfte und vor allem unsere Schülerinnen und Schüler wirklich gehören.

DSGVO-konform

Unser gesamtes Angebot ist konform mit der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) sowie dem Datenschutzgesetz der Schweiz (DSG).