In Deutschland wächst der politische Druck, Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook für Minderjährige stärker zu regulieren. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befürwortet ein Verbot für Kinder unter 14 Jahren, da exzessive Nutzung mit bis zu fünf Stunden Bildschirmzeit täglich zu Persönlichkeitsdefiziten und Sozialproblemen führe. CDU- und SPD-Vorschläge sehen ein gestuftes Modell vor: Vollständiges Verbot bis 14, Einschränkungen bis 16 mit Altersverifikation über EU-Digital-Wallet und deaktivierten Algorithmen. Ministerpräsidenten wie Hendrik Wüst (NRW) und Daniel Günther (SH) fordern schnelle Altersgrenzen ab 16 Jahren, verglichen mit Jugendschutz bei Alkohol oder Tabak, um psychische Gesundheit zu schützen.

Der Deutsche Lehrerverband und der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands (ASD) kritisieren jedoch ein reines Verbot als illusorisch und pädagogisch verfehlt. Verbandspräsident Stefan Düll warnt vor rechtlichen Hürden und plädiert für intensive schulische Medienbildung: Kinder müssten lernen, Posts zu gestalten und Risiken wie Cybermobbing zu erkennen. ASD-Chef Sven Winkler beschreibt Alltagsfolgen wie Konzentrationsstörungen, Übermüdung und Vergleichsdruck und betont: „Digitale Mündigkeit entsteht durch Bildung – nicht durch Einschränkung allein.“ Bundeskanzler Merz wiederum zweifelt an Schulprävention und zieht den Vergleich zu Alkohol: „Man muss Kinder nicht daran gewöhnen.“
Diese Debatte zeigt: Schulen können und müssen die Verantwortung für Medienkompetenz übernehmen, um Schüler vor Risiken wie Sucht, Hass und Desinformation zu schützen. Statt nur Verbote zu fordern, bieten Lehrerverband und Schulleiter eine Chance, digitale Bildung zu stärken – etwa durch schulische Social-Media-Accounts oder Workshops zu Algorithmen. Damit entlastet man Eltern und vermeidet Flickenteppiche.
Allerdings braucht es dafür moderne Infrastruktur. Geräte wie Tablets oder Laptops müssen sicher verwaltet werden, um unkontrollierten Zugriff zu verhindern und Lernumgebungen zu schaffen. Hier kommt ein agiles, betriebssystemoffenes Device-Management-System wie SOTI MobiControl ins Spiel: Es ermöglicht zentrale Kontrolle über Android, iOS, Chrome OS, Linux und Windows-Geräte, App-Beschränkungen, Fernlöschung und Echtzeit-Monitoring – ideal für Schulen mit heterogenen Beständen. So können Lehrer Inhalte filtern, Nutzungszeiten einstellen und Datenschutz wahren, ohne den Unterricht zu belasten. Dies schafft die Basis für effektive Medienerziehung und macht Schulen zum Vorreiter digitaler Mündigkeit.
Unser gesamtes Angebot ist konform mit der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) sowie dem Datenschutzgesetz der Schweiz (DSG).