Whitepaper: Infrastruktur für die zukünftige Geräteverwaltung in Schulen


17.04.2026
News

In den nächsten Jahren werden Schulen und Bildungsträger eine zunehmend größere Zahl zusätzlicher mobiler Endgeräte anschaffen – insbesondere Tablets für Schulklassen. Es werden aber auch zunehmend Szenarien entstehen, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Endgeräte als Unterrichtsmaterialien mit in die Schule nehmen. Gleichzeitig verändern sich die Lernumgebungen stetig: Es kommen neue Geräteformate, neue Plattformen und neue Softwarelösungen hinzu, die alle in den Unterricht integriert werden sollen. Dabei stehen Schulen vor mehreren zentralen Herausforderungen: Wie werden Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet? Wie wird der Umgang mit „Bring your own Device“ (BYOD) geregelt? Welche Geräte werden heute benötigt, welche müssen in Zukunft angeschafft und verwaltet werden? Wie lassen sich zahlreiche unterschiedliche Softwarelösungen und Plattformen zentral und verlässlich verwalten? Schließlich die entscheidende Frage: Wie können diese Geräte einfach und flexibel in den Unterricht eingebunden werden?


Jetzt in eine nachhaltige Infrastruktur investieren

Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, jetzt in eine solide, übergreifende Infrastruktur für die Geräteverwaltung zu investieren. Anstatt isolierte Lösungen für einzelne Geräte oder Projekte aufzubauen, empfiehlt es sich, eine zentrale Plattform zu etablieren, die langfristig tragfähig ist. Eine solche Plattform ermöglicht, alle Schulgeräte komplett zu verwalten – von der initialen Bereitstellung über die laufende Konfiguration, App‑Rollout, Sicherheits‑ und Settings‑Policies bis hin zu Wartung und Retrospektion. Zugleich kann sie private Geräte auf freiwilliger Basis mit einbinden, etwa im Rahmen von BYOD‑Programmen, ohne dass dadurch die Sicherheit oder die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gefährdet wird. Es können darüber hinaus auch noch Geräte z.B. der Schulverwaltung usw. eingebunden werden.

Ein zentraler Vorteil einer modernen Geräteverwaltungslösung ist ihre Plattformunabhängigkeit. Sie unterstützt nicht nur iOS, macOS, tvOS und Android, sondern auch Windows‑Geräte, und Chromebooks, sodass Schulen heute und in Zukunft flexibel auf technologische Entwicklungen reagieren können. Dies schließt selbstverständlich auch die Verwaltung aller gängigen interaktiven Displays mit ein. Unabhängig davon, ob neue Geräteformate oder andere Betriebssysteme eingeführt werden, bleibt die Verwaltungsinfrastruktur stabil und erweiterbar. Gleichzeitig wird damit die Komplexität für IT‑Verantwortliche deutlich reduziert, da nur noch ein System gepflegt und geschult werden muss, anstatt mehrere isolierte Tools parallel zu betreiben. Durch die Integration in bereits bestehende Systeme werden Rollen, Berechtigungen und weitere Einstellungen automatisch übernommen, sodass Anwenderinnen und Anwender sofort starten können.


DSGVO-konforme Geräteverwaltung ermöglicht Datensouveränität der Schule

Besonders wichtig ist im schulischen Kontext der Datenschutz. Eine gut durchdachte Geräteverwaltungslösung setzt von Anfang an auf transparente, datenschutzkonforme Prozesse, zum Beispiel bei der Erfassung von Nutzerdaten, der Speicherung persönlicher Inhalte oder der Nutzung von BYOD‑Geräten. Die Datenhoheit muss hierbei vollständig bei der Schule bleiben, durch Hosten on-premise oder in einer EU-basierten Cloud (der Anbieter muss seinen Hauptsitz zwingend in der EU haben!). Klare Trennungen zwischen persönlichen und schulischen Daten (ein Schul-Profil und ein privates Profil auf den Endgeräten), sorgfältig gewählte Bereitstellungsmodelle (z.B. School‑Managed‑Device, Shared Device, BYOD‑Only) sowie eine nachvollziehbare Richtliniensteuerung liefern die Grundlage, um die Anforderungen der DSGVO und anderer gesetzlicher Vorgaben verlässlich zu erfüllen. Schulen können so die Digitalisierung im Unterricht konsequent voranbringen, ohne die Privatsphäre der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu gefährden.

Insgesamt ist der Aufbau einer zentralen Geräteverwaltungsinfrastruktur heute eine strategische Investition in die Zukunft der Schule. Sie schafft schon jetzt die nötigen Voraussetzungen, um eine wachsende Zahl mobiler und stationärer Endgeräte sicher, übersichtlich und datenschutzkonform zu verwalten – unabhängig davon, welche Geräte oder Plattformen morgen im Klassenzimmer verwendet werden.

DSGVO-konform

Unser gesamtes Angebot ist konform mit der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) sowie dem Datenschutzgesetz der Schweiz (DSG).